Die Geschichte der Maine Coon

 

Rund um die Entstehung der Maine Coon ranken sich viele Legenden und Mythen:

Eine der bekanntesten und beliebtesten Mythen ist, dass die Einwohner der Neuengland-Staaten durch das Aussehen der frühen Maine Coons der Meinung waren, dass diese durch ihren buschigen Schwanz einem Waschbären sehr ähnlich sind. So entstand die Vermutung, dass die Maine Coon aus einer Verpaarung zwischen einer Hauskatze und einem Waschbären entstanden ist was aber aus biologischer Sicht völlig unmöglich ist. Dennoch kann man davon ausgehen, dass aus dieser Legende der Name Maine Coon entstanden ist, denn Waschbär heißt im Englischen "racoon", ihren Ursprung hat die Rasse in Maine, also was ist da naheliegender als der Name "Maine Coon".

Eine weitere Legende handelt von einem Kapitän Coon, der als Handelskapitän die Neuengland-Staaten bereiste. Kapitän Coon soll auf seinem Schiff einige langhaarige Katzen gehalten haben. Immer, wenn der Kapitän von Bord ging um seinen Geschäften nachzugehen, sollen ihm seine Schiffskatzen gefolgt sein und sich mit den Hafenkatzen gepaart haben. Und wenn nach neun Wochen wieder irgendwo eine langhaarige Katze in einem Wurf lag, so lautete der Kommentar: „Wieder eine Coon-Katze!“

Die dritte Legende besagt, dass sie aus der Kreuzung langhaariger Katzen der französischen Königin Marie Antoinette (von der man weiß, dass sie langhaarige und flauschige Tiere liebte und von der in der Tat viele Privatsachen in einem Schiff nach Amerika/Maine kamen) mit einheimischen Katzen entstanden sind.

Es gibt noch unendlich viele weitere Legenden und Mythen rund um die Entstehung der Maine Coon, man wird wahrscheinlich nie genau sagen können, wie die Maine Coon wirklich entstanden ist, was bei manchen der Geschichten vielleicht auch ganz gut ist...